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Gaspreise

Gaspreise in Deutschland – Was kostet die kWh?

Bundesweit nutzen ca. 12 Millionen Haushalte Gas zum Heizen. Eine aktuelle Einschätzung des Finanzmagazins Focus Money geht davon aus, dass in 53 Prozent der Neubauten und knapp der Hälfte des gesamten Gebäudebestandes mit Gas geheizt wird. Seit vielen Jahren ist bei der Gaspreisentwicklung ein Phänomen zu beobachten: Steht die kalte Jahreszeit vor der Tür, steigen die Gaspreise vieler Anbieter. Dadurch ergibt sich für Verbraucher automatisch die Frage, was eine Kilowattstunde (kWh) Erdgas in Deutschland kostet und ob Sie einen zu hohen Gaspreis bezahlen. Die Antwort kann nicht pauschal erfolgen, vielmehr kommt es beim Gaspreis vor allem auf den Anbieter und Tarif an.

Ölpreisbindung verliert an Boden

Viele Gasanbieter berufen sich gegenüber ihren Kunden noch heute bei einer Erhöhung des Gaspreises auf einerseits steigende Beschaffungskosten, andererseits wird jedoch auch oft auf die sogenannte Ölpreisbindung aufmerksam gemacht. Die Ölpreisbindung ist jedoch ein Argument, das heutzutage immer mehr an Zugkraft verliert. Richtig ist, dass der Gaspreis viele Jahre lang an den Preis für Rohöl gebunden war. Allerdings ist die Ölpreisbindung nicht mehr zwingend, da der Gasmarkt seit 2007 liberalisiert ist. Bei der Ölpreisbindung handelte es sich lediglich um eine Vereinbarung zwischen Gasimporteuren, -produzenten und -versorgern. Diese sollte eine Konkurrenz zwischen den Rohstoffen Gas und Öl verhindern. Der Bundesgerichtshof entschied im Jahr 2010, dass der Gaspreis von Versorgern nicht mehr ausschließlich an die Ölpreisentwicklung gekoppelt werden dürfe. 

Gasanbieter - Verbraucher haben die Wahl

Um den eigenen Gaspreis zu senken, sollten Verbraucher selbst aktiv werden und sich über mögliche, günstigere Alternativanbieter in ihrer Nähe informieren. Auf Grund der Marktliberalisierung gibt es mittlerweile in jedem deutschen Postleitzahlengebiet mehrere Gasanbieter, zwischen denen die Verbraucher frei wählen können. Diese Konkurrenzsituation hat für Haushalte sehr günstige Auswirkungen auf die Kosten, denn das Bestreben neuer Versorger, Kunden für sich zu gewinnen, führt zu unterschiedlichen Gaspreisen. Die Stiftung Warentest rät darum Verbrauchern zu einem Vergleich der in ihrem Postleitzahlengebiet verfügbaren Gaspreise und, je nach dessen Ergebnis, zum Wechsel des Gasanbieters.

Gastarife mit und ohne Grundgebühr

Wer in seinem Postleitzahlenbereich nach einem günstigeren Gasversorger sucht, sollte bei seinem Vergleich nicht nur auf den Gaspreis pro kWh achten. Denn viele Gasanbieter verlangen zusätzlich zur verbrauchten Gasmenge eine monatliche Grundgebühr, die natürlich den Gesamtgaspreis erhöht und deshalb vom Verbraucher mit einberechnet werden muss. Einige Versorger, beispielsweise MAINGAU Energie, verzichten jedoch in den meisten Gastarifen auf die Grundgebühr, so dass der Kunde in diesen nur den Preis für das Gas bezahlt, das er auch verbraucht hat. In diesem sogenannten Arbeitspreis sind alle Kosten, inkl. Zähler, Ablesekosten, Kosten für die Messung enthalten.

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