Veganes Kichererbsen Curry im Wok

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Mit buntem Gemüse, knackigen Kichererbsen, süß-saurer Würze und cremiger Kokosmilch ist das Curry nicht nur lecker, sondern auch vegan. Das gesunde Gemüsecurry ist in einem Wok im Handumdrehen zubereitet. Ganz nebenbei schlemmen Sie auch die volle Ladung Vitamine und Proteine, das wärmt von innen und stärkt das Immunsystem.

Kichernd durch den Herbst

Nicht nur beim Kochen sorgen Kichererbsen für gute Laune, auch unser Körper freut sich über die kleinen Eiweißbomben. Die Hülsenfrüchte tragen vor allem bei einer Ernährung ohne tierische Lebensmittel dazu bei, dass der Körper mit genügend Eiweiß versorgt wird. Kichererbsen sind ein Lieferant für Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie liefern Magnesium für Nerven und Muskeln, sind eine wertvolle Eisenquelle für Blutbildung und Sauerstofftransport und sorgen mit einem hohen Calcium-Gehalt für starke Knochen.

Beim Kochen und Braten sind Kichererbsen mit ihrem leicht nussigen Geschmack vielseitig einsetzbar: Während manch einer lieber einen Aufstrich wie Hummus daraus macht, so verwenden viele die Hülsenfrüchte als Sattmacher in Salaten oder in Eintöpfen. Andere formen Bällchen und machen Falafel daraus oder geben sie zusammen mit Gemüse in Woks und machen ein leckeres Kichererbsen Curry daraus.

Was ist ein Wok?

In Asien ist die große beschichtete Pfanne ein weitverbreiteter Küchenhelfer. Traditionell wird in den trichterförmigen hohen Wokpfannen über offenem Feuer gekocht. Ein entscheidender Vorteil gegenüber Bratpfannen sind die unterschiedlichen Temperaturbereiche. Während Gemüse, Fisch und Fleisch in der Mitte sehr heiß angebraten werden können, so ist die Temperatur am Rand kühler und die Zutaten können hier schonend gegart und warmgehalten werden.

Durch das scharfe Anbraten und das stetige Rühren während des Garens ist die Zubereitung besonders schonend und aromatisch. So bleiben die Vitamine in den Zutaten enthalten und der Geschmack ist einzigartig. Probieren Sie es aus – einfach nach Lust und Laune frische Zutaten in den Wok geben und losschlemmen. Guten Appetit!

 

Viel Geschmack für kleines Geld

Warum viel Geld ausgeben, wenn man ein Gemüse Curry mit günstigen Küchenhelfern im Handumdrehen selbst zubereiten kann? Denn mit guten Küchengeräten macht das Schnippeln, Braten und Kochen gleich viel mehr Spaß! Unser Tipp: Bereiten Sie gleich eine doppelte Portion des veganen Kichererbsen Currys zu. So können Sie auch am nächsten Tag ohne großen Aufwand schlemmen. Für Abwechslung sorgen die Toppings: Einmal geben Sie aromatischen Basmatireis dazu und am nächsten Tag knusprig gebratener Tofu – doppelt lecker und doppelt gesund!

Das Rezept:

Das brauchen Sie für das vegane Kichererbsen Curry im Wok:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote oder 1 Teelöffel Chiliflocken
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 Esslöffel Kokosfett
  • Gemüse nach Wahl (zum Beispiel Brokkoli, grüne Bohnen, Zucchini, Zuckerschoten, Möhren, Paprika, Pilze, Lauch, Süßkartoffel, Spinat)
  • Mango oder Ananas
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 500ml Gemüsebrühe
  • Gewürze (Curry, Kurkuma, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Zimt)
  • 2 Esslöffel Sojasoße
  • 1 Limette
  • Eine Handvoll Erdnüsse oder Cashews

So einfach geht‘s

  1. Wir beginnen mit dem Würzigen: Schälen Sie die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer und schneiden alles in grobe Stücke. Die Chilischote halbieren, die Kerne entfernen und alles klein schneiden. Nun geben Sie das Kokosfett in einen Wok oder eine beschichtete Pfanne und schwitzen die würzigen Zutaten an.

  2. Jetzt wird’s bunt auf Ihrem Schneidebrett: Waschen Sie Ihr Lieblingsgemüse und schneiden alles in mundgerechte Stücke. Dabei nicht die süß-saure Komponente vergessen – deswegen auch die Mango oder Ananas klein schneiden. Geben Sie das Geschnippelte zusammen mit den Kichererbsen in den Wok und braten Sie alles bei starker Hitze scharf an.

  3. Fast fertig: Hitze reduzieren und die Gewürze über das Gemüse geben – alles kräftig mischen. Nun Kokosmilch, Sojasoße und die Gemüsebrühe darüber gießen. Lassen Sie Ihr Curry etwa zehn Minuten köcheln. Doch Vorsicht, lassen Sie das Gemüse nicht verkochen. Am besten schmeckt das Gemüse es mit etwas Biss.

  4. Die Toppings: Halbieren Sie die Limette und drücken den Saft heraus. Die Cashews oder Erdnüsse können Sie in einer beschichteten Pfanne anrösten. Je nach Belieben können Sie noch geräucherten Tofu anbraten oder Reis zubereiten.