einfachemobil - Watt, Volt, Ampere einfach erklärt

Was bedeuten eigentlich die verschiedenen elektrischen Maßeinheiten? Wir erklären es leicht und verständlich – versprochen!

Wofür steht die Bezeichnung Volt?

Volt = elektrische Spannung

Vergleicht man den Strom mit einem Wasserhahn, dann ist Volt gleichzusetzen mit dem Druck, mit dem das Wasser durch die Leitung fließt.Nur das es in diesem Fall eben die Elektronen sind, die sich ihren Weg durch die Leitung suchen. In Deutschland ist die Netzspannung einheitlich auf 230 Volt festgelegt, während sie in den USA bei 110 Volt liegt.

Volt gibt also an, mit wie viel Druck die Elektronen durch eine Leitung gedrückt werden, d.h.

  • wenig Druck = wenige Elektronen = niedrige Voltzahl
  • viel Druck = viele Elektronen = hohe Voltzahl

Was wird in Ampere gemessen?

Ampere = Stromstärke

Nehmen wir wieder unseren Vergleich mit einem Wasserhahn zur Hilfe, dann bezeichnet Ampere die Dicke der Wasserleitung. Je dicker die Leitung ist, desto mehr Wasser kann zeitgleich durch sie hindurch fließen.

Ampere = Menge an Strom, die zu einem Zeitpunkt fließen kann

Ampere und Volt hängen also zusammen.

Was bedeutet Watt?

Watt = Leistung einer Leitung

Die Leistung gibt wieder, mit welchem Druck (in Volt angegeben) die Elektronen durch die Leitung (in Ampere angegeben) gedrückt werden können.

Watt = Volt x Ampere

Beispielrechnung für eine herkömmliche Haushaltssteckdose:

230V x 16A = 3.680W

Abgekürzt wird das dann in 3,68 Kilowatt / kW.

Wie kommt man von Volt, Ampere und Watt zu Kilowattstunden?

Die Leistung einer Batterie wird oft in Kilowattstunden angegeben – Abkürzung kWh. Auch der Stromverbrauch in Haushalten wird beispielsweise in kWh gemessen und so vom Stromversorger abgerechnet.

Kilowattstunden (kWh) = wie viel Watt werden in einer Stunde verbraucht bzw. aufgeladen

Im Falle einer Elektroautobatterie stellt sich die Frage, mit wie viel kWh man diese aufladen kann. Adaptiert man diesen Vergleich wieder auf einen Wasserhahn, würde man berechnen, mit wie viel Druck man in welcher Zeit z.B. eine Gießkanne füllen kann.

Ladebeispiel:

Würde man die Batterie eines Renault Zoe mit 40 kWh Fassungsvermögen an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose 10 Stunden aufladen, wäre sie so gut wie vollständig geladen.

Berechnung: 3,7 kW x 10 h = 37 kWh

Von welchen Faktoren hängt die Dauer eines Ladevorganges ab?

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Die Dauer eines Ladevorgangs hängt von 2 Faktoren ab:

  1. die Ladeleistung in kW
  2. die Batteriekapazität in kWh

Keine Angst, man muss sich zum Glück keine Formeln merken, um die Dauer des Ladevorgangs selbst berechnen zu können. In der Regel wird dies im Display des Elektroautos angezeigt oder auch in der App des Autostromanbieters die man verwendet.

Batteriegröße : Leistung der Ladesäule = Ladezeit

Die durchschnittliche Ladesäule bietet eine Leistung von 11 kW.

Am Beispiel des Renault Zoe mit einer Batteriegröße von 40 kWh ergibt sich folgende Rechnung:

40 kWh (Batteriegröße) : 11 kW der Ladesäule = 3,63 Std. Ladezeit

Bei einer Schnelladesäule mit 100 kW Leistung könnte eine 40 kWh Batterie in 24 Minuten vollgeladen werden.

Weiterführende Informationen

RobinTV

Alle wichtigen Informationen gebündelt zeigt Euch unser Kooperationspartner Robin TV in seinem YouTube Video: Watt, Volt, Ampere einfach erklärt - Einfach Elektroauto

Direkt zum Video

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