Maingau E-Mobilität

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Wallbox - Was ist das?

Die Wallbox ist eine kleine Ladestation für Ihr Elektrofahrzeug. Über das integrierte Ladekabel der Wallbox lässt sich Ihr Fahrzeug laden und die Box selbst ist mit dem Stromnetz Ihres Hauses verbunden. Anbringen kann man die Wallbox sowohl innen als auch außen – zum Beispiel an der Hauswand, in der Garage oder im Carport.

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Warum eine Wallbox?

Schnell

Das Laden über die haushaltsübliche Steckdose dauert sehr lange. Wallboxen erzielen höhere Ladeleistungen wodurch die Ladezeit verringert wird.

Sicher

Wallboxen sind sichere Anlagen, die das Überlasten des Stromnetzes verhindern. Sie verfügen über eine Stromüberwachung sowie eine Fehlerstromerkennung.

Nachhaltig

Die Wallbox dient als intelligenter An- und Ausschalter zwischen dem Stromnetz und dem Auto. Die Ladeleistung kann flexibel und umweltbewusst programmiert werden.

Effizient

Wallboxen können auch in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher zu einer effizienten Lademöglichkeit werden.

Worauf muss beim Kauf einer Wallbox geachtet werden?

Ladeleistung: Auf die Leistung sollte geachtet werden. Bei einer Wallbox mit 11kW Leistung und einem Auto mit 40-50kWh, wäre es nach knapp 4 Stunden geladen. Die Wallbox sollte eine Leistung von 7,4kW -11kW haben, um das Auto über die Nacht voll zu Laden.

Überlegen Sie sich ob Sie einen integrierten Stromzähler in ihrer Wallbox haben möchten.

Wichtiges Wissen

Ladekabel und Stecker

Typ 1-Stecker: Ist ein einphasiger Stecker, welcher eine Ladeleistung bis 7,4kW (230V, 32A) leistet. Dies ist eher im asiatischem Raum üblich, in Europa ist dies ein seltener Stecker-Typ

Typ 2-Stecker: Ist ein dreiphasiger Stecker, welcher Standard in Europa seit 2013 ist. Dadurch ist eine Ladeleistung bis zu 43kW (400V, 63A) möglich und es kann jedes Mode3 Ladekabel angeschlossen werden. Dies bedeutet ,dass so Elektroautos mit Typ 2 Stecker aber auch mit Typ 1 Stecker geladen werden können.

CCS (Combined Charging System): Dieser Stecker-Typ erweitert den Typ 2 Stecker um zwei Kontakte. Dies ist der schnellladestandart in Europa und es ist so möglich bis zu 350kW zu laden.

Chademo-Stecker: Chademo ist ein Schnellladestandart aus Japan und ist bis zu 50kW geeignet.

Passt das Steckersystem zu meinem Auto?

In den EU-Mitgliedsstaaten wurde als Standard der Stecker „Typ 2“ festgelegt und wird in den meisten Fahrzeugen verbaut (AC-Wechselstrom). Daher besitzen auch unsere MAINGAU Wallboxen den „Typ 2“ Stecker. Teilweise werden an nicht-europäischen Elektroautos fahrzeugseitig „Typ 1“ Stecker verbaut. Um mit diesen Fahrzeugen an Ladestationen mit „Typ 2“ Stecker laden zu können, benötigt man ein Ladekabel mit „Typ 1“ Stecker fahrzeugseitig und „Typ 2“ Stecker stationsseitig („Typ 1 auf Typ 2“). Eine Übersicht zu Elektrofahrzeugen und Steckertypen finden Sie hier: Elektrofahrzeugübersicht.

Wenn ich daheim laden möchte – darf ich das?

Sie besitzen ein Haus: Dies ist kein Problem. Auf Ihrem Haus & Grundstück können Sie frei entscheiden. Es gilt lediglich zu beachten, dass die gesetzlichen Auflagen (Frage 7) eingehalten werden.

Sie besitzen eine Eigentumswohnung: Seit dem 01.04.2020 gibt es ein neues Gesetzt, welches für Mieter und Wohnungseigentümern beschlossen wurde. Ladevorrichtungen (Wallbox) in Tiefgarage oder an einem Parkplatz auf dem Gelände, können nun von einem Wohnungseigentümer in einer Hausgemeinschaft beschlossen werden. Die anderen Miteigentümer können anschließend nur noch über die Ausführung der Baumaßnahme bestimmen (Materialien, usw.). Die Kosten für den Einbau und die Wartung der Ladestation trägt der jeweilige Antragsteller.

Sie sind Mieter: Hier gelten die oben im Abschnitt „Ich besitze eine Eigentumswohnung“ genannten Bedingungen. Durch die Anpassung des Miet- und Wohnungseigentumsrechts können künftig auch Mieter von Eigentumswohnungen den Bau von einer Wallbox durchsetzen. Die Kosten dafür müssen Sie allerdings selbst tragen, außer der Vermieter beschließt sich dazu etwas dazu zu zuzahlen. Bleibt der Vermieter auf drängen des Mieters allerdings untätig, ist es mit dem neuem Gesetzt möglich vor Gericht zu ziehen und den Vermieter zu „zwingen“ dies durchzuführen. Die Kosten trägt auch in diesem Fall der Mieter selbst.

Wenn ich daheim laden möchte- was benötige ich dafür?

Stellplatz: Sie benötigen einen Stellplatz für Ihr Fahrzeug, welches sich sehr nah an Ihrem Haus oder Ihrer Wohngemeinschaft befindet.

Haushaltssteckdose: Wenn sie eine Haushaltssteckdose in der nähe von ihrem Stellplatz haben, können sie mithilfe des Schuko-Steckers ihr Fahrzeug laden. Jedoch achten Sie bitte darauf, das alles sicher ist und nicht durch Gefahrenquellen wie zum Beispiel Nässe unsicher wird.

Starkstromanschluss am Stellplatz: Wenn Sie einen Starkstromanschluss an ihrem Stellplatz oder auch in der Garage haben können Sie sich einen Juice Booster oder auch NRGkick kaufen, welcher als eine Art mobile Ladestation fungiert.

Wallbox: Mithilfe einer Wallbox lässt sich ebenfalls bequem von zuhause laden. Allerdings ist es hier nicht möglich die Wallbox einfach an den Starkstromanschluss zu schließen. Die Wallbox sollte von einem Fachmann installiert werden. Er prüft vorab, ob der heimische Netzanschluss für die Nutzung einer Wallbox geeignet ist. Fehlt ein entsprechender Starkstromanschluss oder ist der vorhandene nicht ausreichend, muss dieser neu gelegt werden. Der Fachmann legt hierfür eine neue Leitung und sichert diese mit einer Sicherung. Ist ein Starkstromanschluss in der Garage oder im Carport vorhanden, kann dieser für die Wallbox verwendet werden.

Die 5 Tipps zur eigenen Wallbox

  • Tipp 1: Machen Sie sich vorab Gedanken zu den Zusatzfunktionen Besitzten Sie eine Photovoltaikanlage und möchten den dadurch erzeugten Strom zum Laden ihres Elektrofahrzeugs nutzen? Benötigen Sie ein Lastmanagement-System? Brauchen Sie einen Zugangsschutz über RFID, um zu gewährleisten, dass die Wallbox nur von berechtigten Personen benutzt werden kann? Überlegen Sie sich vor dem Kauf genau, welche Anforderungen Sie an die Wallbox haben und schauen Sie sich an was die jeweilige Wallbox alles kann. Mögliche Zusatzfunktionen sind: Abrechnung, Lastmanagement, Zugangsbeschränkung, Bedienung über App, Einbindung in Smart-Home Anwendungen, integrierter Stromzähler, etc.. Hierzu beraten wir Sie gerne individuell.
  • Tipp 2: Sind die Schutzeinrichtungen integriert? Wallboxen verfügen über eine Stromüberwachung sowie über eine Fehlerstromerkennung. Andernfalls wird der Kauf eines sehr kostenintensiven separaten Schutzschalters fällig. Bei der Frage 14-17, wird dieses Thema genauer betrachtet.
  • Tipp 3: Alle anfallende Kosten beachten Bei Wallboxen besteht eine große Preisspanne, die sich zwischen 500 und 2.500 Euro bewegt. Dazu fallen weitere Kosten für die Installation an und es können mögliche Kosten für Schutzeinrichtungen anfallen.
  • Tipp 4: Kundendienst Gibt es einen Kundendienst bzw. gibt es eine Stelle an die Sie sich wenden können, wenn es Probleme geben sollte.
  • Tipp 5: Förderungen von Wallboxen Wallboxen werden in Deutschland teilweise gefördert. Dies ist noch nicht einheitlich geregelt, allerdings gibt es viele Kommunen / Bundesländer / Firmen, die eine Wallbox fördert.

Was ist für die Installation einer Wallbox wichtig?

Welchen Platzbedarf hat die Box?
Diese Frage kann pauschal nicht wirklich beantwortet werden, da sich fast alle Wallboxen in ihrer Größe und ihren Maßen unterscheiden. Wenn Sie also nur einen gewissen Platzbedarf für die Wallbox zur Verfügung haben, sollten Sie sich vor dem Kauf genau die Maße der Wallbox ansehen. Bei den Maßen ist immer die Breite, die Höhe und die Tiefe zu beachten.

Darf die Box im Garten/Garage/Schuppen/Carport aufgestellt werden?
Bei dieser Frage müssen Sie immer auf die IP Schutzklasse der Wallbox achten. Die Schutzklasse IP (Internal Protection) gibt nämlich an, unter welchen Umgebungsbedingungen (Garten, Carport, im Freien etc.) die Wallbox eingesetzt werden kann bzw. darf. Die meisten Wallboxen sind für den Außenbereich geeignet. Die Schutzklasse IP setzt sich immer aus zwei Zahlen zusammen. Die erste Zahl gibt an, inwiefern die Ladestation vor Berührungen (z.B. mit Werkzeugen) bzw. Fremdkörpern geschützt ist und die zweite Zahl bezieht sich auf den Wasserschutz. Die von uns angebotenen Ladestationen haben die Schutzklassen IP 44 bzw. IP 54. IP 54 bedeutet, dass die Wallbox sowohl vollständig gegen Berührungen und Staubablagerungen im Inneren als auch gegen Spritzwasser aus jeglichem Winkel geschützt ist.

Gibt es Auflagen beim Brandschutz?
Der Bereich rund um den Ladeplatz und die Ladestation ist in einem Radius von 2,5m brandlastfrei zu halten Sollten Ladeplätze innerhalb eines Gebäudes installiert werden, ist die entsprechende Garagenverordnung des jeweiligen Bundeslandes zu beachten Es ist eine ausreichende Be- und Entlüftung der Ladeplätze sicherzustellen Eine Errichtung in feuergefährdeten Betriebsstätten oder explosionsgefährdeten Bereichen ist grundsätzlich unzulässig Im Bereich der Ladeplätze sind geeignete Feuerlöscher (CO2) vorzuhalten Die Installation einer Brandmeldeanlage zur Brandfrüherkennung und automatischen Alarmierung der Feuerwehr ist empfehlenswert.

Was muss noch installiert werden?
Neben der Wallbox müssen weitere Komponenten in die Hauselektrik installiert werden, um eine sichere Nutzung der Wallbox zu gewährleisten. Wenn Sie die Leistung der Wallbox und das Zuleitungskabel kennen, kann Ihr Elektroinstallateur den passenden Leitungsschutzschalter festlegen. Je nach bereits integrierten Schutzfunktionen der Wallbox muss auch noch ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schutzschalter) installiert werden.

Mein Arbeitgeber erstattet mir den Strombedarf. Wie geht das?

Damit Ihr Arbeitgeber Ihnen den Strombedarf erstatten kann, müssen Sie diesen über einen Zähler erfassen. Der Zähler kann sich in der Wallbox, am Ladekabel oder als zwischen geschalteter Zähler befinden. Es gilt hierbei zu achten, dass der Stromzähler eichrechtlich konform ist. Dadurch ist es möglich die genaue Strommenge, die zum tanken Ihres Dienstwagens notwendig ist zu messen. Anschließend können Sie von ihrem Arbeitgeber die höhe des Betrags erstattet bekommen.

Wer montiert und schließt die Wallbox an?

Wir empfehlen dies durch einen entsprechend qualifizierten Elektroinstallateur durchführen zu lassen. Anforderungen und Normen zum Anschluss einer Wallbox sind hierbei zu beachten (gerade bei Altbauten). Gerne beraten wir Sie hierbei.

Gibt es gesetzliche Auflagen einzuhalten?

Seit dem 21. März 2019 ist im § 19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) ein wichtiger Punkt geregelt:

  • Wallboxen mit mehr als 12kW benötigen eine Genehmigung des Netzbetreibers. Dieser ist verpflichtet sich innerhalb von 2 Monaten zu melden.
  • Wallboxen mit 11kW müssen bei dem jeweiligen Netzbetreiber gemeldet werden. Manche Netzbetreiber möchten, dass ab 4,6kW die Wallbox gemeldet wird.

Die Meldungen sind für den Netzbetreiber wichtig. Denn dadurch lässt sich leichter abschätzen, wann & wie viel Energie voraussichtlich benötigt wird. Somit kann eine lokale Überlastung des Stromnetzes verhindert werden.

Was passiert, wenn der Netzbetreiber die Genehmigung verweigert?

Wallboxen ab 12kW brauchen eine Genehmigung. Wenn diese nicht vom Netzbetreiber erteilt wurde, kann dies geändert werden. Die Absage entsteht meist dadurch, dass ein oder mehrere Teile des Stromnetztes die Anforderungen nicht erfüllen. Das können Leitungen, Sicherungen oder auch gewisse bauliche Veränderungen sein. Wenn alle Mängel behoben sind ist es möglich den Antrag erneut zu stellen, welcher anschließend meist genehmigt wird. Die Kosten für die Beseitigung der Mängel trägt derjenige, der die Wallbox anmelden will. Anschließend kann die Wallbox von einem Fachmann installiert werden.

Wie lange ist die Ladezeit für mein Elektroauto?

Wichtig hier ist als erstes zu unterscheiden, wie viel Leistung die Wallbox geben kann und wie viel Leistung der Wallbox zur Verfügung steht. Bsp.: Wenn die Wallbox 11kW ausgeben kann, allerdings nur mit 6kW versorgt wird kann sie nur 6kW ausgeben.

Berechnung der Ladezeit, funktioniert sehr einfach:

Wie groß ist die Akku Kapazität? Bsp.: BMW i3 ca. 45 kWh Wie viel Leistung kann die Wallbox geben? Bsp.: 11kW Akku Kapazität geteilt durch die Wallbox Leistung = Ladedauer 45kWh / 11kW= 4,09 Stunden = 4Stunden 5 Minuten

Welche Kosten muss ich insgesamt einplanen um mir eine Wallbox anzuschaffen?

Kosten der Wallbox:
Diese liegen unterschiedlich zwischen 500€-1.500€. Premium Modelle z.B mit 2 Ladepunkten können bis zu 5.000€ kosten.

Installationskosten:
Die Wallbox muss von einem Fachmann montiert und installiert werden. Diese Kosten können sehr unterschiedlich sein. Meistens liegen die Kosten zwischen 300€-1.000€, je nachdem wie viel für die Installation gemacht werden muss. Kosten der Genehmigung: Ab einer Leistung von 11kW ist eine Genehmigung beim Netzbetreiber notwendig. Die Preise dafür sind je nach Netzbetreiber unterschiedlich. Diese liegen ca. zwischen 300€-500€

Bauliche Maßnahmen:
Wurde die Genehmigung abgelehnt müssen bauliche Maßnahmen ergriffen werden um die Genehmigung zu erhalten. Diese allgemein abschätzbar. Es kann 200€ kosten aber auch gerne 5.000€, es kommt auf die jeweilige Situation drauf an.

Gibt es Alternativen zur Wallbox?

Schuko:
Durch einen Schuko-Stecker ist es möglich an einer „normalen“ Haushaltssteckdose zu laden. Wir empfehlen allerdings diese erst gründlich zu überprüfen, denn es ist möglich das die anfängt zu schmoren. Es gibt verschiedene Gründe dafür: die Kontakte der Steckdose sind in keinem guten Zustand mehr (Rost), das Gewicht welches am Stecker zieht ist zu groß wodurch er abgeknickt wird, usw… Mit einem Schuko-Stecker ist eine Ladeleistung von 3,7kW (230V, 16A) möglich. Manche Hersteller empfehlen eine Ladeleistung von 2,3kW (230V, 10A) um mögliche Komplikationen zu verhindern.

Juice Booster:
Der Juice Booster ist eine Art mobile Ladestaton. Es ist mit ihm möglich an jeder Steckdose zu laden und kann bis zu 22kW Ladeleistung erreichen. Im normal fall wird dieser an eine Starkstromsteckdose bzw. CEE-Steckdose gesteckt um eine hohe Ladeleistung zu erzeugen. Im Notfall kann der Juice Booster aber auch an eine Haushaltssteckdose gesteckt werden , erreicht dann allerdings keine hohe Ladeleistung.

NRGkick:
Der NRGKick ist wie der Juice Booster eine Art mobile Ladestation. Es ist mit ihm möglich an jeder Steckdose zu laden und kann bis zu 22kW Ladeleistung erreichen. Im normal fall wird dieser an eine Starkstromsteckdose bzw. CEE-Steckdose gesteckt um eine hohe Ladeleistung zu erzeugen. Im Notfall kann der Juice Booster aber auch an eine Haushaltssteckdose gesteckt werden , erreicht dann allerdings keine hohe Ladeleistung.

Sicherheit & die Installation im Außenbereich

Welche Schutzeinrichtungen brauch eine Wallbox?

Es gibt 3 Wichtige Schutzarten, auf die geachtet werden sollte:

Der Fehlerstromschutzschalter ( FI-Schalter)
(FI-Schalter), auch RCD (residual current device) genannt, ist eine Personen- Schutzeinrichtung in der Elektroinstallation. Dieser dient im Fehlerfall (bei einem Fehlerstrom) dazu den Stromkreis innerhalb von Millisekunden zu unterbrechen, bevor Personen zu Schaden kommen können. Nach der Norm DIN VDE 0100-722 muss für jeden Anschlusspunkt für Elektrofahrzeuge ein eigener Stromkreis, sowie ein dazugehöriger FI-Schalter zur Verfügung gestellt sein. Die meisten Wallboxen haben einen DC-Fehlerstromsensor integriert. Dadurch muss nur ein FI-Schalter „30mA TYP A“ Netzseitig installiert werden. Dieser kostet meist zwischen 25€-50€. Hat die Wallbox keine DC-Fehlerstrom Erkennung, dann wird ein FI-Schalter vom „TYP A-EV“ oder „Typ B“ notwendig. Dieser kostet schnell 300€-400€

Der Leitungsschutzschalter
Der Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) oder auch Sicherungsautomat genannt, dient als Schutzeinrichtung für Leitungen. Diese schützt die Anschlussleitung der Wallbox vor Schäden durch Erwärmung, die auf einen zu hohen Stroms zurückzuführen ist. Die Wahl des Sicherungsautomat sollte man einem Elektriker überlassen, welcher das Kabel bzw. den Schalter richtig an das jeweilige andere Teil anpasst. Als Information lässt sich allerdings folgendes sagen. Der Leitungsschutzschalter dient zum Schutz der Leitung. Dadurch ist er abhängig vom Querschnitt der Leitung. Der Querschnitt wiederrum ist abhängig vom Leitungsweg, denn umso länger die Leitung ist die zur Wallbox führt, umso höher muss der Querschnitt sein. Wichtig ist, dass kein weiterer Verbraucher an der Leitung angeschlossen ist. Die Leitung die zur Wallbox gelegt wird ist ausschließlich für die Wallbox. In den meisten fällen ist ein Leitungsschutzschalter ab 2,5mm2 oder 4,0mm2 ausreichend. Das sollte allerdings von einem Elektriker, sprich einem Fachmann entschieden werden, denn er weiß genau welcher Leitungsschutzschalter zu wählen ist.

Der IP-Code/ IP54 Zertifizierung (Außenbereich)
Die Schutzart für elektrische Bauteile bzw. Geräte wird in einem IP Code abgegeben oder auch IP-Zertifizierung genannt. Der Code setzt sich aus 2 Zahlen zusammen. Die erste Zahl dient zur Einstufung für Schutz vor Berührungen/Fremdkörpern. Die zweite Zahl dient zur Einstufung für den Schutz gegen Wasser. Manch einer kennt dies aus dem Alltag, denn Smartphones haben heutzutage oft eine IP-Zertifizierung gegen Staub oder 30 minütiges Unterwasser halten. Eine Wallbox ist für den Außenbereich geeignet, wenn sie mindestens eine IP54 Zertifizierung aufweist. Eine einfache Übersicht des IP Codes finden Sie in den zwei folgenden Tabellen.

Weitere Informationen

Kann ich mehrere Autos gleichzeitig laden?

Ja, es gibt Wallboxen mit 2 Ladepunkten. Diese sind allerdings teuer und es ist dazu sehr sinnvoll einmal zu überprüfen, ob die Wallbox mit 22kW versorg werden kann. Denn die meisten Wallboxen die 2 Ladepunkte anbieten sind 22kW Wallboxen.

Ja, es gibt Wallboxen mit 2 Ladepunkten. Dadurch können 2 Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Allerdings sind diese Wallboxen teuer und Sie müssen sich über zwei dinge bewusst sein.

  1. Können diese Wallboxen mit 22kW versorg werden(jeder Ladepunkt 11kW), wenn so eine Wallbox „nur“ mit Ihrem Starkstromanschluss verbunden wird kann die Wallbox nur 11kW ausgeben.
  2. Wenn 2 Fahrzeuge gleichzeitig an der Wallbox stehen und die Wallbox mit nur 11kW versorgt wird, dann verringert sich die Ladeleistung für beide Ladepunkte auf 5,5kW und die Fahrzeuge brauchen doppelt solange um aufzuladen.

Kann man das integrierte Ladekabel verlängern?

Ja und Nein. In den meisten fällen ist dies nicht möglich. In manchen Fällen ist es möglich das Ladekabel der Wallbox austauschen zu lassen. Hierfür muss der Hersteller kontaktiert werden und dort nachgefragt werden. Ist dies möglich muss der Austausch des Kabels von einem Spezialisten durchgeführt werden, damit alles funktionsfähig und sicher bleibt.

Wie kann ich meine Wallbox steuern?

Das ist von Wallbox zu Wallbox unterschiedlich.

Es gibt:

  • Bluetooth: Diese Boxen lassen sich über eine separate App, über das Handy per Bluetooth bedienen.
  • RFD: Diese Boxen haben einen RFD-Scanner, wodurch sich Ladevorgänge per RFD-Chip starten lassen.
  • OCPP+Sim: Dadurch ist es möglich die Wallbox an ein Backendsystem anzubinden oder die Box in´s Roamingnetz mit einzuspeisen
  • App: Manche Wallboxen haben eine eigene App, über die sich die Wallbox steuern lässt und auch verschiedene Programmeinstellungen einstellen lassen.
  • Plug-and-Play: Das Auto lädt automatisch, wenn das Ladekabel eingesteckt wurde W-Lan / Lan: Diese Boxen lassen sich auch durch das Lan-Netzt steuern

Wie funktioniert eine Wallbox mit Photovoltaik/Solaranlage?

  1. Wallbox Solarfähig (Überschussladen)
    Das Fahrzeug wird geladen, wenn Überschussstrom von der Photovoltaikanlage. Dazu braucht man eine Salonfähige Wallbox, diese muss kompatibel mit der Wechselrichtersteuerung sein. Anschließend muss dies in der App eingestellt werden. Es ist wichtig zu beachten, das dies immer unterschiedlich funktionieren kann, je nach Wallbox und Photovoltaikanlage, usw.
  2. Lastmanagementsystem
    Dies ist eine Reglungen, die den gesamten Stromfluss überwacht und lenken kann. Dazu gibt es viele verschiede Einstellungen und Möglichkeiten. Einfach erklärt kann ein solches System entscheiden ob die Wallbox mit Photovoltaikstrom oder mit Strom aus dem Netz versorgt wird.

Muss ich die Wallbox im Außenbereich vor Witterung schützen (Sturm, Regen) und wenn ja, wie?

Nein es gibt Wallboxen die für Innen- & Außenbereich vorgesehen sind und es gibt Wallboxen die nur für den Innenbereich vorgesehen sind. Es gilt hier die Zertifizierung zu beachten, die Wallbox sollte IP54 oder höher aufweisen, damit sie für den Außenbereich aufgestellt werden kann . Eine genauer ausführliche Information finden Sie bei der Frage 17 „Der IP Code / IP-Zertifizierung“.