Familie läuft mit ihrem Hund über einen Weg.

Stromanbieter

Von der Stromerzeugung über den Stromanbieter in die Steckdose

Er kommt aus der Steckdose und ist unser Begleiter im Alltag. Egal ob im Haushalt, Beruf oder öffentlichen Leben, ohne Strom sähe unsere technisch geprägte Gesellschaft anders aus. Doch wie wird Strom erzeugt, wie bahnt er sich den Weg in unsere Steckdose und welche Rolle spielen Stromanbieter? 

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    Stromerzeugung

    Los geht’s mit der Stromerzeugung: Elektrische Energie wird durch Umwandlung aus anderen Energieformen gewonnen. Je nach Energiequelle, die eine Turbine antreibt und den Generator in Bewegung setzt, unterscheidet man verschiedene Arten von Kraftwerken. Basiert die Energiegewinnung auf erneuerbaren Energiequellen wie zum Beispiel Sonne, Wind, Wasser oder Wärme, so stoßen die Kraftwerke kaum CO2 aus. Werden dagegen fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas oder Öl für die Stromgewinnung verwendet, so stoßen Kraftwerke deutlich mehr CO2 aus.  

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    Stromverteilung

    Nach der Stromgewinnung in einem Kraftwerk wird der Strom mit Höchstspannung (220 oder 380 kV) in das Höchstspannungsnetz eingespeist. Die Zuständigkeit der Höchstspannungsnetze liegt bei den Übertragungsnetzbetreibern, in Deutschland gibt es vier davon: TenneT, Amprion, 50hertz und TransnetBW. Die Höchstspannungsnetze eignen sich bestens zur Stromübertragung über längere Strecken. Nach der Umwandlung in Umspannwerken fließt der Strom mit Hochspannung (110 kV) in ein überregionales Verteilnetz und erreicht dann weitere Umspannwerke. Nun wird der Strom mit Mittelspannung (10, 20 oder 25 kV) in das regionale Verteilnetz eingespeist und ein weiteres Mal heruntertransformiert. Über das lokale Verteilnetz fließt der Strom dann mit Niederspannung (230 oder 400 Volt) zu unserem Hausanschluss. Die Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze fallen unter die Zuständigkeit der Verteilnetzbetreiber - das sind häufig die Stadtwerke. Insgesamt gibt es rund 900 Verteilnetzbetreiber in Deutschland. Kurz vor dem Ziel – der Steckdose – durchläuft der Strom noch den Sicherungskasten mit dem Stromzähler. Denn dieser zählt unsere verbrauchten Kilowattstunden. Den Betrieb unserer Stromzähler übernehmen in der Regel die Messstellenbetreiber. 

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    Stromanbieter

    Damit Sie den Strom aus Ihrer Steckdose nutzen können, müssen Sie nicht alle beteiligten Stellen einzeln bezahlen. Sie schließen einfach einen Stromvertrag mit einem bundesweiten oder regionalen Stromversorger ab. Dieser rechnet alle entsprechenden Abgaben für die Übertragungsnetzbetreiber, Verteilnetzbetreiber und die Messstellenbetreiber ab und legt einen Strompreis fest. Die Höhe des Strompreises variiert je nach Stromtarif des Energieanbieters. Oft haben Stromanbieter mehrere Tarife mit unterschiedlichen Konditionen – ausgerichtet an den Bedürfnissen der jeweiligen Verbraucher. Eine Auflistung aller Bestandteile des Strompreises finden Verbraucher in der Jahresabrechnung. 

Stromanbieter ist nicht gleich Stromanbieter

Der über das Stromnetz gelieferte Strom hat eine einheitliche Qualität, dagegen unterscheiden sich Stromanbieter vor allem in den Punkten Strompreis, ökologischer Anspruch und Kundenservice. Auch können Stromanbieter entweder eigene Kraftwerke betreiben oder den Strom an der Strombörse einkaufen. Darüber gibt es bundesweite oder regionale Stromlieferanten, die wieder oft auch eigene Stromnetze betreiben. Insgesamt kann man Stromanbieter in drei Kategorien teilen: 

Regionale Stromanbieter 

Regionale Stromanbieter sind oft Stadtwerke oder Tochtergesellschaften überregionaler Versorgungsunternehmen. Sie betreiben im eigenen Versorgungsgebiet in der Regel ein eigenes Stromnetz, das sogenannte Niederspannungsnetz. Über das Niederspannungsnetz werden private Haushalte und auch Unternehmen mit Strom versorgt. Oft sind regionale Stromanbieter auch Grundversorger, da sie in einem örtlichen Netzgebiet die meisten Haushaltskunden mit Strom versorgen.

Überregionale Stromanbieter 

Es gibt eine Vielzahl überregionaler Stromversorger in Deutschland, doch die vier größten sind: Vattenfall, RWE, EnBW und E.ON. Sie haben zusammen einen Anteil von etwa 80 Prozent am Strommarkt in Deutschland. Darüber hinaus betreiben sie das Hochspannungsnetz in Deutschland. 

Stromanbieter ohne eigenes Netzsystem 

Die dritte Kategorie der Stromanbieter sind solche ohne ein eigenes Stromnetz, die sogenannten Stromvertriebe. Diese kaufen bestimmte Stromkontingente von großen Erzeugern an der Strombörse und verkaufen diese an den Endverbraucher weiter. Zur Lieferung der Energie zum Verbraucher nutzen Stromvertriebe die bestehenden Netze, auch die der lokalen Grundversorger. Allerdings müssen sie hierfür das sogenannte Netznutzungsentgelt bezahlen, das über den Strompreis wieder auf den Endabnehmer umgelegt wird. 

MAINGAU Energie - Ihr verlässlicher und günstiger Stromanbieter

Die MAINGAU ist ein bundesweiter Energieversorger mit einem örtlichen Gasversorgungsnetz in den Städten Dietzenbach, Heusenstamm, Obertshausen, Mühlheim Ortsteil Lämmerspiel und Rodgau. 1907 als Gasversorgungsverband Obertshausen (GVVO) gegründet, hat sich die MAINGAU Energie bis heute stetig weiterentwickelt und versorgt mehr als 350.000 Menschen in Deutschland mit Gas und Strom.

Mit dem Grundgedanken der "MAINGAU-Vorteilswelt" bieten wir unseren Kunden aber mehr als "nur" Gas und Strom. MAINGAU Shop, Autostrom, Mobilfunk, DSL & Telefon sowie regionales Carsharing und der Ausbau von Ladeinfrastruktur: Wir sind in (fast) allen Dingen der richtige Partner. Ganz im Sinne unserer Unternehmenswerte "einfach, kompetent und günstig" kümmern sich rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an unserem Standort im schönen Rhein-Main-Gebiet um die Belange unserer rund 500.000 Kunden und sorgen unter anderem für einen reibungslosen Wechsel des Stromanbieters. 

Stromanbieter wechseln?

Im Jahr 2019 wechselten laut Statista rund 4,5 Millionen Haushaltskunden in Deutschland den Stromanbieter, darunter nur 1,2 Millionen aufgrund eines Umzugs. Zahlen wie diese zeigen, ein Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter kann sich offensichtlich im Hinblick auf den Strompreis und einen günstigeren Stromtarif lohnen. Falls Sie sich für einen Wechsel entscheiden, ist das Prinzip einfach: Sie wählen einen Tarif, beziehen ohne Unterbrechung weiter Strom und der neue Stromanbieter kümmert sich um alles Weitere. 

FAQ zu Stromanbietern

  • Der Stromanbieter – oder auch Stromlieferant genannt – verkauft Strom an Kunden und bündelt innerhalb des Energievertrags die die Abrechnung aller Steuern, Umlagen oder Netzentgelte. 

  • Ein Vergleich von Stromanbietern kann nicht pauschal sein, viel mehr spielen Ihr jährlicher Stromverbrauch, Ihre Haushaltsgröße, die Anzahl der Personen und Ihr Versorgungsgebiet eine Rolle. Mit diesen Daten können Sie Strompreise vergleichen und den für Sie passenden und günstigsten Stromversorger finden.

  • Netzbetreiber koordinieren den Transport und die Verteilung des in den Kraftwerken produzierten Stroms. Für große Stromtrassen sind die Übertragungsnetzbetreiber zuständig, für die einzelnen Haushalte sind die örtlichen Verteilnetzbetreiber zuständig. Welcher Netzbetreiber für Ihren Haushalt zuständig ist, können Sie auf der Rechnung Ihres Stromanbieters einsehen. Übrigens: Wechseln Sie den Stromanbieter, so bleibt der Netzbetreiber dennoch gleich. Netzbetreiber haben ein zeitlich begrenztes und örtliches Monopol. Deswegen kontrolliert und reguliert die Bundesnetzagentur den Netzbetrieb in Deutschland. 

  • Messstellenbetreiber kümmern sich um den Einbau, das Ablesen und die Wartung unserer analogen und digitalen Stromzähler. Das Betreiben der Messstellen kann auch zum Zuständigkeitsbereich der Netzbetreiber gehören.

  • Grundversorger ist das Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet beliefert. Alle drei Jahre zählt der Netzbetreiber neu aus und bestimmt den Grundversorger.

Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gern weiter.

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