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Stromanbieter kündigen - so funktioniert die Kündigung reibungslos

Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihren Energieversorger zu wechseln, muss Ihrem bisherigen Stromanbieter gekündigt werden. Hierzu gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder führen Sie die Kündigung bei Ihrem Stromversorger selbst durch oder Ihr neuer Stromanbieter kündigt für Sie. In der Regel wird bei einem Anbieterwechsel die Kündigung vom neuen Stromanbieter durchgeführt, es gibt aber auch Fälle, in denen Sie selbst aktiv werden und Ihrem alten Stromanbieter kündigen müssen. Aus diesem Grund haben wir Ihnen auf dieser Seite die wichtigsten Fakten zum Thema Stromanbieter kündigen zusammengestellt.

Kündigungsfristen bei Anbieterwechsel beachten

Ob Sie Ihrem Stromversorger selbst kündigen müssen, oder ob der neue Anbieter dies für Sie übernimmt, hängt davon ab, ob Sie noch genügend Zeit haben, die reguläre Kündigungsfrist einzuhalten – oder auch von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Sollte die Zeit für Ihre Stromkündigung knapp werden, empfiehlt es sich selbstständig zu kündigen. Die reguläre Kündigungsfrist ist im Vertrag mit Ihrem Anbieter geregelt. Wenn noch mehr als zwei Wochen Zeit sind, kann Ihr neuer Stromanbieter die Kündigung für Sie problemlos durchführen. Sollte die Zeit knapper sein, könnte die Kündigung womöglich an der Überschreitung der Kündigungsfrist scheitern. Denn die Kündigung des Stromanbieters, verbunden mit dem gesamten Wechsel, kann oft drei Wochen in Anspruch nehmen.

Sonderkündigungsrecht bei Strompreiserhöhung

Erhöht Ihr Versorgungsunternehmen Ihren Strompreis, so haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und können den Vertrag unabhängig von der Vertragslaufzeit kündigen. Meistens gewähren Stromanbieter bei einer Sonderkündigung eine Frist von 14 Tagen. Die genauen Fristen und Voraussetzungen finden Sie in den AGB Ihres Stromvertrags. Wichtig ist, dass die Kündigung nicht im Auftrag durchgeführt werden kann, Sie müssen diese selbst aussprechen und in schriftlicher Textform bekanntgeben – also per E-Mail, Fax oder Brief. Übrigens: Das Sonderkündigungsrecht gilt auch, wenn sich der Strompreis durch Steuern und Abgaben (wie zum Beispiel der CO2-Steuer) erhöht. 

Sonderkündigungsrecht bei Umzug

Ziehen Sie um, so können Sie Ihren Stromvertrag mitnehmen oder unter Voraussetzungen des Sonderkündigungsrechts kündigen. Ist die neue Wohnung zum Beispiel nicht im Versorgungsgebiet des Stromanbieters oder erhöhen sich die Preise durch den Umzug, so haben Sie das Recht, den Energieversorger zu wechseln. Weitere Voraussetzungen für Ihr Sonderkündigungsrecht finden Sie in den AGB Ihres Vertrags. Informieren Sie sich am besten frühzeitig, welche Rechte Sie im Falle eines Umzugs haben - am besten sechse Wochen vor Ihrem Umzugsdatum. Bei Fragen zum Umzug können Sie sich gerne an unseren MAINGAU Kundenservice wenden.

Mindestvertragslaufzeit bei der Kündigung Stromanbieter beachten

Wie bei jedem anderen Vertrag auch, ist bei der Kündigung Ihres Stromanbieters zunächst zu beachten, dass Sie Ihre laufende Stromversorgung regulär erst nach der festgeschriebenen Mindestvertragslaufzeit kündigen können. Doch auch hier gelten Ausnahmen: Bei einer Erhöhung des Strompreises müssen Sie die Mindestvertragslaufzeit nicht beachten, da Ihr bereits angesprochenes Sonderkündigungsrecht auch während der Mindestvertragslaufzeit gilt. Außerdem gilt die Mindestvertragslaufzeit unter Umständen nicht, wenn Sie umziehen. In beiden Fällen sollten Sie, wie oben beschrieben, selbst Ihrem bisherigen Anbieter kündigen.

So kündigen Sie Ihrem Stromanbieter richtig

Wenn Sie die Kündigung Ihres Stromanbieters selbst durchführen, so ist dies nicht sonderlich aufwändig. Allerdings sollten Sie folgende Tipps berücksichtigen:

  • Kündigen Sie bei Ihrem Stromanbieter schriftlich, entweder per Mail oder noch besser per Post und beachten Sie dabei die Kündigungsfrist.
  • Geben Sie in jedem Fall Ihre Kundennummer sowie Ihre genaue Anschrift an, damit die Kündigung von Ihrem Stromanbieter rasch zugeordnet werden kann.
  • Nehmen Sie in Ihrem Schreiben Bezug auf Ihr Sonderkündigungsrecht, beispielsweise auf Grund der von Ihrem Versorger angekündigten Strompreiserhöhung.
  • Fordern Sie von Ihrem Stromanbieter eine schriftliche Bestätigung Ihrer Kündigung sowie des Kündigungstermins. 

Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, steht Ihrem Anbieterwechsel nichts mehr im Wege.

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