E-Autos an Ladesäulen in einem Ladepark beim Laden

Elektroautos vs. Verbrenner: Was ist auf Dauer günstiger?

Vergleich der Kosten: Benzin, Diesel oder Strom?

Der Fortschritt der Elektromobilität hat eine neue Ära des Autofahrens eröffnet. Doch bei aller Begeisterung über umweltfreundliche Technologien stellt sich eine entscheidende Frage: Sind Elektroautos wirklich langfristig kostengünstiger als ihre traditionellen Verbrennungsmotor-Kollegen? Die Antwort könnte Sie überraschen. In diesem fesselnden Artikel tauchen wir tief in die Welt der Tankkosten und anfallenden Steuer ein und blicken auf Fakten, die Ihnen bei der Wahl zwischen einem Elektroauto und Verbrenner weiterhelfen können.

Themenüberblick:

  1. Elektroautos zeigen ihre finanzielle Überlegenheit
  2. Das Ladeabenteuer - zu Hause oder unterwegs?
  3. Kfz-Steuer für Elektroautos: Befreiung, Berechnung und Perspektiven
  4. THG-Quote: Zusätzlicher finanzieller Vorteil für E-Auto-Fahrer
  5. Anschaffungskosten sinken
  6. E-Autos gewinnen das Duell

Elektroautos zeigen ihre finanzielle Überlegenheit

Der erste Blick auf die Betriebskosten zeigt bereits eine vielversprechende Entwicklung. Aktuellen Berechnungen von CHECK24 zufolge liegen die durchschnittlichen jährlichen Stromkosten für das Laden eines Elektroautos zu Hause bei nur 907 Euro. Angesichts eines aktuellen Benzinpreises von 1,88 Euro pro Liter ergeben sich jährliche Tankkosten von 1.605 Euro für Benziner. Elektroautobesitzer können sich somit über eine Ersparnis von knapp 700 Euro freuen. Ein beeindruckendes Argument für die Elektromobilität. Selbst bei Dieselfahrzeugen übertrifft die Kosteneffizienz der Elektroautos mit 1.327 Euro die herkömmlichen Antriebe um 46 Prozent.

Berechnungsgrundlage

  • 38,3 ct/kWh Strompreis zu Hause
  • 11.085 km pro Jahr Auto fahren
  • Stromverbrauch des E-Autos 21,4 kWh/100 km
  • Benzinpreis 1,88 €/Liter
  • Benzinverbrauch 7,7 Liter/100 km
  • Dieselpreis 1,71 €/Liter
  • Dieselverbrauch 7 Liter/100 km

Das Ladeabenteuer - zu Hause oder unterwegs?

Doch wie sieht es mit den Ladekosten an öffentlichen Ladestationen aus? Ein Blick auf die Preisgestaltung zeigt, dass E-Auto-Fahrer im Durchschnitt einen Kilowattstundenpreis von 64 Cent bezahlen müssen. Das führt zu jährlichen Tankkosten von 1.516 Euro – immer noch günstiger als bei Benzinern, aber doch deutlich teurer als das Laden zu Hause. Hier gilt es, individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen und nach alternativen Anbietern zu suchen, um die Ladekosten weiter zu senken.

Nutzen Sie den MAINGAU-Kundenpreis, um Ihr E-Auto öffentlich zu laden, dann kostet Sie der Strom an DC-Ladesäulen nur 59 ct/kWh*. Somit wären das 1.400 Euro jährliche Tankkosten an öffentlichen Ladesäulen – eine Ersparnis von mehr als 100 Euro pro Jahr.

*zzgl. Standzeitzuschlag ab 60 Minuten: 10 ct/min, max. 12 € pro Ladevorgang, deutschlandweit, kein IONITY, Stand Juni 2023, aktuelle Preise hier

Kosten pro Jahr

E-Auto

Verbrenner

Zuhause

907 €

/

Unterwegs

1.516 €

Benzin 1.605 €

Unterwegs

MAINGAU Kundenpreis

1.400 €*

Diesel 1.327 €

Kfz-Steuer für Elektroautos: Befreiung, Berechnung und Perspektiven

E-Auto-Fahrer genießen noch einen weiteren finanziellen Vorteil: Sie zahlen auf Ihr E-Auto keine Steuern – zumindest, wenn es zwischen dem 18.05.2011 und dem 31.12.2025 zugelassen wurde und mit einer Befristung bis 31.12.2030. Plug-in-Hybride sind von der Steuerbefreiung ausgeschlossen. Nur Fahrer von reinen Elektroautos profitieren von dieser attraktiven Subventionierung. Für Plug-in-Hybride hingegen gilt die herkömmliche KFZ-Steuerberechnung auf Basis von Hubraum und CO₂-Ausstoß, wenngleich sie in der Regel aufgrund ihrer geringeren CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Benzin- oder Dieselautos günstiger ausfällt. Zusätzlich können Plug-in-Hybride von einem jährlichen Steuerfreibetrag von 30 Euro für emissionsarme Fahrzeuge profitieren, sofern ihr maximaler CO₂-Ausstoß pro Kilometer 95 Gramm nicht überschreitet. Diese Entlastung gilt jedoch nur bis Ende 2024.

Was gilt für rein elektrische Fahrzeuge, wenn die Steuerbefreiung ausgelaufen ist – also ab 2031? Ab dem elften Jahr nach Erstzulassung oder spätestens ab dem 1. Januar 2031 wird die KFZ-Steuer für Elektroautos mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen auf Basis des Gewichts berechnet. Immerhin gibt es eine Ermäßigung um 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotor-Modellen. Beispiel: Sobald Ende 2023 die ersten BMW i3 (Marktstart 2013, 1630 Kilogramm) steuerpflichtig werden, werden für sie mindestens 50 Euro fällig.

Berechnung der Kfz-Steuer

Die Kfz-Steuer in Deutschland wird basierend auf dem Hubraum und den CO₂-Emissionen eines Fahrzeugs berechnet. Je höher der Hubraum und die CO₂-Ausstoßwerte, desto höher ist die Steuer. Es gibt auch eine Staffelung nach zulässigem Gesamtgewicht. Elektroautos sind von der Steuer befreit, während Plug-in-Hybride nach Hubraum und CO₂-Ausstoß besteuert werden. Die genaue Berechnung kann auf den offiziellen Websites der Steuerbehörden oder mit Hilfe von Online-Rechnern durchgeführt werden.

THG-Quote: Zusätzlicher finanzieller Vorteil für E-Auto-Fahrer

Ein weiterer finanzieller Benefit, den E-Auto-Fahrer für sich nutzen können, ist die sogenannte THG-Quote, auch bekannt als Treibhausgasquote. Dahinter verbirgt sich eine jährliche Prämie, die E-Auto-Besitzer beantragen können. Somit können sie quasi ihre Kosten für das Fahrzeug weiter senken und einen zusätzlichen finanziellen Vorteil erhalten.

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Anschaffungskosten sinken

Ein großes Argument gegen ein E-Auto sind trotz der langfristig günstigen Betriebskosten für viele Menschen die Anfangsinvestitionen. Die Anschaffungskosten sind zwar oftmals noch höher als die Kosten für einen Verbrenner, doch sinken von Jahr zu Jahr immer weiter. Die günstigsten vollelektrischen Neuwagen gibt es auf dem Markt bereits für 20.000 bis 30.000 Euro, unter den günstigen E-Autos findet sich beispielsweise der Dacia Spring und der Renault Twingo E-Tech.

E-Autos gewinnen das Duell

Bei allen finanziellen Überlegungen ist es wichtig, einen langfristigen Blick auf die Betriebskosten zu werfen. Elektroautos mögen anfänglich höhere Anschaffungskosten haben, aber durch ihre geringeren Betriebskosten im Laufe der Zeit und durch die Steuerersparnis gleichen sie diese aus. Dieser finanzielle Ausgleich wird immer deutlicher, je länger man ein Elektroauto besitzt.

Das Duell der Betriebskosten zwischen Elektroautos und Verbrennungsmotoren ist entschieden: Elektroautos gehen als klare Gewinner hervor – vor allem, wenn man sie zu Hause lädt. Mit niedrigeren Tankkosten, einem effizienten Verbrauch und der Option des kostengünstigen Ladens zu Hause bieten sie eine unschlagbare Möglichkeit, Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen. Wagen Sie den Schritt in die Zukunft der Mobilität und sparen Sie langfristig bares Geld. Die Zeit des Umdenkens ist gekommen – Elektroautos sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch finanziell eine clevere Wahl.

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