Frau die entspannt vor ihrer Heizung sitzt

Der Gasverbrauch

Was beeinflusst den Gasverbrauch?

Der Gasverbrauch eines Haushaltes hängt von mehreren Faktoren ab. Wird das Gas nur zum Heizen des Wohnraumes genutzt, berechnet sich die verbrauchte Menge anhand der Größe des Haushaltes in Quadratmetern (m²). Allerdings haben neben der Haushaltsgröße auch noch andere Faktoren Einfluss auf die Höhe des Gasverbrauchs. Hierzu gehören unter anderem die Wärmedämmung, der Wirkungsgrad der Heizung sowie die Lebensgewohnheiten der Bewohner. Zudem sollte man bedenken, dass lange Perioden von starker Kälte längeres Heizen notwendig machen und somit auch einen höheren Gasverbrauch verursachen.

Allerdings kann jeder Bewohner zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Energie beitragen. Wer nur einige der Energiespartipps berücksichtigt, wird schnell niedrigere Kosten bei der Heizungsabrechnung bemerken.

Durchschnittlicher Gasverbrauch

Um eine ungefähre Vorstellung des durchschnittlichen Jahresverbrauchs von Gas zu vermitteln, stellen wir Ihnen die folgenden Durchschnittswerte zur Verfügung - diese können jedoch vom individuellen Verbrauch eines Haushaltes abweichen:

  1. Gasverbrauch einer Wohnung mit 80 m²: Etwa 12.000 kWh pro Jahr
  2. Gasverbrauch einer Wohnung mit 100 m²: Etwa 16.000 kWh pro Jahr
  3. Gasverbrauch einer Wohnung mit 150 m²: Etwa 18.000 kWh pro Jahr
  4. Gasverbrauch eines durchschnittlichen Reihenhauses: Etwa 20.000 kWh pro Jahr
  5. Gasverbrauch eines durchschnittlichen Einfamilienhauses: Etwa 30.000 kWh pro Jahr


Wird das Gas im Haushalt auch zum Kochen und zur Warmwasserbereitung verwendet, so erhöht sich der Gasverbrauch entsprechend. Hierbei spielt dann natürlich auch die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen eine wichtige Rolle.

Wie kann der Gasverbrauch im Haushalt gesenkt werden?

Geht es um die Senkung des Gasverbrauchs für die Heizung im Haushalt, muss zunächst zwischen Hauseigentümer und Mieter unterschieden werden. Denn das Haus und die Heizungsanlage gehören dem Hauseigentümer, dieser kann durch Modernisierungsmaßnahmen jedoch viel zu einem wesentlich niedrigeren Gasverbrauch beitragen. Unabhängig von den Eigentumsverhältnissen können jedoch alle Haushalte aktiv dazu beitragen, dass der Gasverbrauch des Hauses und somit die Kosten für das Gas sinken.

Glückliche Famlie die gemeinsam ein Haus formen

Gasspartipps für Hauseigentümer

Wärmedämmung des Hauses

Besonders Altbauten verlieren viel Heizwärme, weil sie nicht oder nur unzureichend gedämmt sind. Je mehr Heizwärme entweicht, desto mehr Leistung muss die Heizungsanlage aufbringen, was wiederum zu einem höheren Gasverbrauch führt. Eine neue Dämmung der Fassade, des Kellers und des Daches hilft also indirekt, den Gasverbrauch zu senken. Die so erzielten Einsparungen machen die nötigen Investitionen schnell wieder wett.

Wärmedämmung der Leitungen

Schlecht gedämmte Leitungen und nackte Rohre sind ein weiterer Grund für den Verlust wertvoller Heizwärme und führen ebenfalls zu einem höheren Gasverbrauch. Deshalb sollte auch hier im Bedarfsfall nachgebessert werden.


Alten Heizkessel durch Brennwertkessel ersetzen

Vornehmlich in Altbauten stehen noch immer sehr alte Heizkessel. Durch einen Austausch gegen einen modernen Brennwertkessel können Sie an dieser Stelle zwischen 20 und 40 Prozent Ihres Gasverbrauchs einsparen. Bei moderner Brennwerttechnik wird beispielsweise auch die Abgaswärme genutzt, die alte Heizanlagen einfach zum Schornstein hinauspusten.

Gasspartipps für alle Bewohner

Heizkörper richtig nutzen

Die Heizkörper Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung sollten so frei wie möglich, also mit einigem Abstand von der Wand oder Möbelstücken hängen und nicht abgedeckt werden. Auf diese Weise zirkuliert die Luft um den Heizkörper herum besser und sorgt dafür, dass es im Raum auch bei nicht vollständig aufgedrehter Heizung schneller warm wird. Bedenken Sie, dass jedes Grad, um das Sie die Stärke Ihrer Heizung höher einstellen, die Heizkosten um bis zu fünf Prozent erhöhen kann.

Richtig lüften

Lüften Sie Ihre Räume stoßweise. Mehrmals am Tag die Fenster für 5 Minuten komplett öffnen - dabei am besten für Durchzug sorgen. Auf diese Weise wird die Luft im Raum gleichmäßig ausgetauscht und erwärmt sich auch schneller wieder, ohne dass Sie die Temperatur Ihrer Heizung erhöhen müssen. Kippen Sie hingegen für einen längeren Zeitraum die Fenster, entweicht die Wärme aus dem Raum und es dauert nach dem Schließen der Fenster länger, bis sich die Raumtemperatur wieder einpendelt.

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